05.10.2014

Birthday Party

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Hallo:) Diese Woche stand im Kinderheim wieder ein besonderes Ereignis an. Immer Anfang des Monats gibt es eine Geburtstagsfeier für Alle, die in diesem Monat Geburtstag haben. Dazu werden manche noch für besondere Leistungen geehrt. Ein Mädchen aus meinem Haus war auch dabei, sie wurde für ihre Hilfsbereitschaft geehrt! Es wurde gesungen und es gab Kuchen und Getränke für Alle. Da das Wetter noch so schlecht und kalt ist, haben wir alles in der Hall aufgebaut.Leider wurde ich dieses Wochenende krank und muss mit Halsentzündung im Bett bleiben, während die anderen zu einem See und zu heißen Quellen gefahren sind. Das ärgert mich sehr, aber es folgen ja noch viele Wochenenden, an denen es mir bestimmt besser geht. Nächste Woche sind hier Ferien, das heißt erstmal AUSSCHLAFEN :) aber dann auch den ganzen Tag Programm mit den Kindern. Ich hoffe das Wetter wird besser, dass wir auch den Pool nutzen können. Liebe Grüße Pauline 

01.10.2014

differences

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Hallo ihr Lieben. Ich bin jetzt schon mehr als zwei Wochen hier im Kinderheim und mir gefällt es immer besser. Es ist schön zu sehen, wie die Kinder mehr Vertrauen zu einem gewinnen und auch mehr auf einen zugehen. Diese Woche standen zu ersten Mal Computer-Lessons auf dem Plan, wir sollten mit den Kleinen Lernspiele spielen. Leider hat die Stunde erstmal schlecht angefangen. Wir haben die Tür aufgeschlossen und der Alarm ging los, obwohl man uns gesagt hatte, das er ausgeschaltet sein. In der Zeit, in der eine von uns auf die Suchen nach jemandem, der ihn ausschalten kann, gegangen ist, kam auch schon die Security und ich musste ihnen erklären, dass es sich bloß um einen Fehlalarm handelt. Das war aber nicht der einzige Zwischenfall diese Woche. Es war 16.00 Uhr und Zeit für die beiden 6jährigen in meinem Haus, zu baden. Ich war gerade im unteren Teil des Hauses, als oben eine der beiden, schreiend aus dem Bad gerannt kommt und an ihren ganzen Händen Blut hat. Herauszufinden, woher es kam, war nicht schwer, sie war gestürzt und hatte eine Platzwunde am Hinterkopf, die schon das T-shirt am Rücken durchblutet hatte. Ich bin schnell mit ihr in die Klinik gelaufen und musste dabei aufpassen, nicht mit dem Blut in Berührung zu kommen. Leider war die Klinik schon zu, also sind wir weiter zum Office und dort konnte sie endlich versorgt werden. Mit Handschuhen, da die Ansteckungsgefahr leider sehr groß ist, haben wir die Wunde gesäubert und die Krankenschwester gerufen, die sie dann später ins Krankenhaus gebracht hat. Jetzt geht es ihr wieder gut, ich bin sehr froh, dass alles so schnell geklappt hat. 
  Jetzt komme ich aber zu dem Tag, an dem diese Bilder entstanden sind. Das Kinderheim verteilt einmal im Monat in den Townships Essen, an die Leute, die es sehr stark benötigen, weil zum Beispiel die Eltern der Familie gestorben sind, oder zu krank, um zu arbeiten. Drei von uns Freiwilligen durften am Dienstag mitfahren und dabei helfen. Wir saßen im Kofferraum des Autos, zusammen mit dem ganzen Essen und sind erstmal ein sehr langes Stück gefahren. Außerhalb von Greytown sieht die Natur komplett anders aus, sehr trocken und nur wenig grün. Die Townships hier sahen total anders aus, als die, die ich aus Kapstadt kannte. Nur ganz wenige Hütten stehen hier auf einem großen, trockenen Stück Land verteilt. Die Hütten sind zerfallen und das Dach meist kapput. Wir sind mit dem Auto direkt in die Townships hinein gefahren, auf Steinwegen, die man eigentlich nicht Wege nennen kann und wir wurden dabei auch ordentlich durchgeschüttelt. Überall standen Kühe und Ziegen, Menschen hat man nur sehr selten gesehen, die meisten kamen erst aus ihren Häuser, als wir das Essen gebracht haben. Im Gegensatz zu dem was ich am Dienstag gesehen habe, sieht Greytown reich aus, aber gleichzeitig habe ich dabei gedacht „das ist wirklich Afrika“ und als wir dann noch an einem Fluss vorbeigefahren sind und die Vegetation dort grüner war, sah es auch wirklich schön aus. Auch ein Mann, der mit uns dort war, hat uns erklärt, das wir hier noch das wirkliche Südafrika, vor allen Modernisierungen sehen. Ich war sehr froh mitgekommen zu sein und diese Erfahrung gemacht zu haben.

25.09.2014

Culture Day

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Hallo, ich melde mich mal wieder aus Greytown. Mittlerweile habe ich mich hier ganz gut eingelebt und mir geht es schon viel besser, als zu Beginn. Die Gespräche mit den Hausmüttern und den anderen Mädels aus Deutschland, die auch hier arbeiten, haben mir weitergeholfen und gezeigt, dass ich mit meinen Sorgen nicht alleine dastehe. Nun blicke ich freudig in die Zukunft und bin gespannt, auf alles, was ich hier noch erleben werde.
Gestern war das Highlight dieser Woche, es war Culture Day in Südafrika, das heißt, Feiertag, ausschlafen, traditionelle Tänze und Gesang. Vor allem aber auch gute Laune bei allen Kindern.
Auf Grund dieses Tages, waren zwei andere Kinderheime hier bei uns zu Gast, das Gelände wurde geschmückt und es gab Essen vom Grill (braai). Abschließend wurde noch eine Misswahl durchgeführt, zur „Miss Culture-Day“ oder Culture Princess, wie es auf der Scherpe stand. Die meisten hatten schöne, bunte Kleidung an und haben sich total Mühe gegeben und die einstudierten Tänze gezeigt. Heute ging es wieder früh raus und am Nachmittag werden wir den Kindern Schwimmunterricht geben. Liebe Grüße, Pauline ♥

23.09.2014

letzter Tag in Kapstadt

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Ich möchte noch ein paar Bilder von meinem letzten Tag in Kapstadt zeigen. Einige unserer Gruppe waren schon nicht mehr da, weil sie schon zu ihren Projekten gebracht wurden. Also gab es auch kein Programm mehr von der Organisation. Wir haben dann zusammen beschlossen zum Green Market Square zu laufen, haben dort gegessen und eingekauft. Alles sah schön bunt und traditionell aus, die meisten haben uns angesprochn, wo wir herkommen und waren sehr freundlich. Es war ein guter Abschied von Kapstadt und der Einführungswoche, auf der ich viele nette Menschen kennengelernt habe.

19.09.2014

alles neu

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Hallo ihr Lieben, das ist jetzt mein erster Eintrag aus Greytown. Ich bin hier gut angekommen und die 22 Stunden Busfahrt waren viel besser als erwartet. Der Bus war ausgestattet wie Fernbusse in Deutschland und noch dazu hatten Hannah, Maria und ich das Glück, oben, direkt an der Frontscheibe sitzen zu dürfen. In Petermaritzburg wurden wir dann von einer Mitarbeiterin des Kinderheims abgeholt und dort hin gebracht. Die Landschaft hier ist ziemlisch hässlich und trocken, auch Greytown ist keine schöne Stadt.
 Meine erste Arbeitswoche ist gerade vorbei gegangen. Der Anfang hier ist mir sehr schwer gefallen und auch jetzt habe ich mich noch nicht richtig eingelebt. Man braucht Zeit, um sich an die Verhältnisse hier zu gewöhnen. Das Essen ist garnicht gut, es gibt fast den ganzen Tag nur Toast mit Erdnussbutter oder rosa Wurst, nur Abends gibt es etwas warmes zu Essen, was meist nicht mehr warm ist, wenn man damit beginnt. Aber daran werde ich mich gewöhnen müssen... Mein Tag beginnt hier um 6.00 Uhr, ich stehe um 5.30 Uhr auf und gehe dann in das Haus, in dem ich arbeite.
Es heißt J.C. und ist ein Mädchen Haus. Dort sehe ich vorallem nach den beiden Jüngsten; Kate und Nonto. Die beiden sind sehr süß und die meiste Zeit hören sie auch. Wir Voluntären bringen dann um 7.00 Uhr alle Kleinen in den Kindergarten. Diese Aufgabe ist manchmal sehr mühsam, manche legen sich einfach auf dem Weg hin oder rennen weg und das alles direkt an der Straße. Danach ist dann eine Besprechung im Office und ab 8.00 Uhr haben wir Freizeit bis wir dann um 12.00 Uhr die Kinder wieder abholen und anschließend mit ihnen Essen. Nach dem Mittagsschlaf beginnt dann die „Office-Time“, da spielen wir mit den Kindern und wenn es sehr warm ist, dürfen sie in den Pool. Darauf folgt die Hausaufgabenbetreuung und das Abendessen, gemeinsam mit den Kindern in den jeweiligen Häusern. Um 18.00 Uhr ist unsere Arbeit dann beendet. Eigentlich ist dann noch viel Zeit, um etwas zu erledigen, aber hier ist es dann schon dunkel und bei Dunkelheit das Gelände zu verlassen ist gefährlich. Also habe ich diese Zeit bis jetzt mit lesen und skypen verbracht. Ich bin gespannt, wie das erste Wochenende verläuft!
Aller Anfang ist schwer, ich hoffe ich werde mich hier bald besser einleben und mich wohler fühlen.
Liebe Grüße Pauline ♥