07.01.2015

Reise und Weihnachten

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Hey ihr Lieben, erstmal muss ich mich entschuldigen, dass ich so lange nichts geschrieben habe, aber es war wirklich viel los im Dezember und an Neujahr. Das letzte mal habe ich mich von unserer Reise aus Kapstadt gemeldet. Das war erst der Anfang und wir haben danach noch wunderschöne Orte entlang der Küste besucht und wirklich viel erlebt! Die Bilder sind in Knysna entstaden, dort haben wir in dem schönen Hostel „Homebase“ gewohnt und die Mitarbeiterinnen dort haben uns diesen Strand empfohlen. Dort war fast niemand, also konnten wir fast alleine das gute Wetter dort genießen und einfach am Meer entlang laufen. Außerdem habe ich noch Surfstunden genommen. Auch wenn es natürlich nicht sofort super geklappt hat, hat es total Spaß gemacht und gegen Ende konnte ich auch mal kurz auf dem Brett stehen.Außerdem waren die Surflehrer sehr nett, wie fast alle Leute, die wir auf der Reise getroffen haben. Ich habe wirklich nur positive Erfahrungen gemacht und mich oft über die Offenheit der Leute gefreut.
Auf unserem Weg haben wir nach Port Elizabeth auch einen Abstecher zum Addo Elefant Park gemacht, leider war der Besuch dort eher enttäuschend, denn wir haben nur einen Elefanten gesehen. Die gute Nachricht ist, wir haben aber auch einen von nur 6 Löwen gesehen, dafür haben wir uns aber wortwörtlich auch weit aus dem Fenster gelehnt und wurden dafür auch von Mitarbeitern verwarnt :). Die letzten zwei Stopps unserer Reise (Chintsa und Coffee Bay) war ich leider, mal wieder , krank und konnte dort nur im Bett liegen! Aber, dass der Strand und die Umgebug super schön waren konnte ich auch durchs Fenster beobachten und kann es nur weiter empfehlen, dort hin zu fahren.
Weihnachten
Zurück in Greytown war dann auch schon in ein paar Tagen Weihnachten. Wir wussten alle, dass es anders werden würde, als alle Jahre zuvor. Ohne Familie, ohne Kälte und eigentlich auch ohne richtige Weihnachtsstimmung. Wir haben an diesem Abend aber trotzdem Plätzchen gebacken und zusammen gekocht. Später sind noch zwei Hausmütter und ein paar andere zu uns ins Haus gekommen und wir haben noch ein bisschen gefeiert. Später am Abendgab es dann auch doch noch Bescherung, jede von uns hat ein Geschenk bekommen, was die anderen zusammen ausgesucht hatten. Am 25.12 war dann für die Leute hier Weihnachten, es gab ein großes Essen in der Hall und für alle Kinder ein Geschenk Die Kinder haben sich sehr gefreut und direkt ihre neuen Sachen ausprobiert. Wir haben abends noch zusammen Schokofondue gegessen und dann war Weihnachten auch schon vorbei, obwohl es vom Gefühl her nie richtig statt gefunden hat.  Mit den Kindern sind wir in den nächsten Tagen oft am Pool gewesen, denn das Wetter war endlich mal richtig sonnig und wir haben die Tage sehr genossen, auch wenn wenig zu tun war und mir einige Kinder sehr fehlen. 

11.12.2014

wherever you go becomes a part of you somehow

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Hallo und liebe Grüße von meiner Reise, bis jetzt war sie wirklich wunderschön und wir bekommen immer etwas Neues zu sehen. Mossel Bay hat mich ein wenig an ein Städtchen an der Nordsee erinnert, mit vielen süßen Geschäften und felsigem Strand. Unser Hostel war in einem Zug eingerichtet, der direkt am Meer stand. Wir konnten beim einschlafen die Wellen rauschen hören und ich habe seit langem nicht mehr so gut geschlafen! Zwei Nächte haben wir dort verbracht und sind dann weiter gefahren nach Knysna, wo ich jetzt gerade bin. Im Hoste „Homebase“ wurde uns ein Strand empfohlen und der war wirklich ein Geheimtipp. Der Sand war weiß, es waren kaum Leute da und das Meer war wunderschön. Es war mit Abstand der schönste Strand, an dem ich je war. Wir haben dort gefrühstückt, den ganzen Mittag in der Sonne verbracht und sind am Strand entlang gelaufen und haben dort einfach das Meer beobachtet. Abend haben wir uns dann den Grill geliehen und Maiskolben und Feta mit Gemüse und Brot gegrillt. Das war eine gute Abwechslung zum sonstigen Reis und unsere Mühen das Feuer zu entfachen, haben sich gelohnt :) Morgen geht es (leider) schon weiter zum nächsten Halt. Hier gefällt es mir so gut, ich hätte hier noch viele Nächte mehr bleiben können, aber wer weiß, was uns als nächstes erwartet!
Die Bilder sind noch aus Kapstadt, die vielen bunten Häuser sahen total süß zusammen aus.

06.12.2014

Picknick bei Sonnenuntergang

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Hallo, ich melde mich doch schneller wieder, als gedacht. Seit zwei Tagen bin ich jetzt wieder in Kapstadt und jetzt, wo es richtig warm ist, gefällt es mir noch besser! Unsere Reise hat gerade erst angefangen, aber der zweite Abend war schon ziemlich perfekt. Wir haben eingekauft und uns dann auf den Weg zum Lionshead gemacht. Uns wurde davon abgeraten, zu laufen, aber wir wollten es trotzdem versuchen und sind jetzt sehr froh, nicht auf den Rat gehört zu haben. Der Weg war wunderschön und man hat die ganze Stadt unter sich gesehen. Auf einem schönen Felsen haben wir dann Halt gemacht, auf den Sonnenuntergang gewartet und das Picknick aufgebaut. Es war der schönste Sonnenuntergang, den ich je gesehen habe, die Sonne wurde wirklich vom Meer verschluckt und das Licht verursachte eine tolle Stimmung. Schnell war es aber dann auch ganz dunkel und wir mussten den ganzen Weg wieder zurück, erstmal sind wir ziemlich umher geirrt, haben aber dann eine Straße gefunden und uns von einem Taxi zurück bringen lassen.
So schön darf die Reise weiter gehen, ich bin gespannt, was noch alles auf uns zu kommt.
Liebe Grüße aus Kapstadt ♥

30.11.2014

happy

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Ich habe letzte Woche noch ein paar Bilder mit den Mädels aus dem Haus gemacht. Die meisten sind mir echt so sehr ans Herz gewachsen und mir wird es schwer fallen, sie jetzt für 18 Tage zu verlassen!
♥ JC ♥

Durban

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Hallo ihr Lieben, seit meinem letzten Eintrag ist etwas Zeit vergangen. Es gibt viel zu erzählen, aber leider wenig Zeit oder vielleicht ist es sogar gut, dass wenig Zeit ist. Denn das bedeutet, dass es immer etwas schönes zu tun gibt! Bevor es am Mittwoch für mich los auf die lange Reise nach Kapstadt und zurück geht, wollte ich mich aber nochmal melden. Letztes Wochenende war ich in Durban. Das Wochenende war wunderschön, obwohl ich es zu Beginn sogar schlimm fand, die Kinder für 5 Tage zu verlassen. Wir kamen Abends mit dem Bus an und sind direkt in ein großes, traditionelles Restaurant essen gegangen. Die Bedienungen trugen Zulu-Kleidung und es wurde gesungen und getanzt. Außerdem haben wir das Gesicht bemalt bekommen und noch dazu hat das Essen richtig gut geschmeckt. Also, ein perfekter Willkommensabend in Durban! Auch unser Hostel, das Happy Hippo Backpackers, war schön. Es war in einer alten Fabrik eingerichtet und alles schön bunt gestrichen und überall hingen afrikanische Masken. Am nächsten Tag sind wir zum Viktoria Street Market gefahren. Allein die Straße davor war schon Aufmerksamkeit erregend, überall waren Stände und Menschen, also alles richtig vollgestopft und genau so, wie man sich eine afrikanische Stadt vorstellt. Im Marktgebäude gab es richtig viel zu entdecken, vor allem aus der indischen und der Zulu-Kultur wurde Kleidung, Schmuck und andere Kleinigkeiten verkauft. Zuerst mussten wir uns im Dunklen unseren Weg suchen, da mal wieder Stromausfall war und wir haben uns dazu entschieden, ein Henna Tattoo machen zu lassen. Auch sonst habe ich dort total viel gefunden, was mir gefällt und ich habe das erste Mal hier in Südafrika richtig eingekauft :) Später haben wir uns mit einem Eis in den Park gesetzt und sind dann am Strand entlang zurück zum Hostel gelaufen. Dort war dann wieder kein Strom und wir haben im Dunklen auf dem Gasherd Ei gebraten und den Plan für den Abend gemacht. Wir wollten endlich mal wieder richtig feiern gehen und haben uns an der Rezeption über den besten Club informiert. Mit dem Taxi sind wir dann dorthin. Erstmal war ich ziemlich enttäuscht von der Musik, aber mit der Zeit wurde sie immer besser und es hat richtig Spaß gemacht. Wir haben dann auch noch Leute kennengelernt, die uns netterweise nach Hause gebracht haben. Es ist wirklich unglaublich, wie schnell man hier Leute kennenlernt, die so hilfsbereit sind!


 Nach dieser Nacht haben wir am nächsten Tag erstmal ausgeschlafen und da das Wetter eher schlecht war, war es auch nicht weiter schlimm, denn für schlechtes Wetter hatten wir noch keinen Plan. Im Internet haben wir dann von einem Bat Centre gelesen, in dem Künstler arbeiten. Dort sind wir dann hingefahren und das war dann auch eindeutig die beste Idee überhaupt. Das Gebäude war richtig schön, noch dazu direkt am Hafen und die Halle, in der viele Künstler zusammen gearbeitet haben, war einfach ein Traum! Direkt wurden wir auch angesprochen und herumgeführt. Es war toll zu sehen, wie sie gearbeitet haben und noch besser, dass sie uns dann direkt etwas über ihre Bilder erzählen konnten. Später gab es noch live Jazz Musik und wir haben dort noch gegessen. Den Abend haben wir dann gemütlich im Hostel verbracht und Postkarten geschrieben. Dann war das Wochenende auch schon vorbei und wir hatten noch eineinhalb Tage in Durban. Am Montag war das Wetter wieder besser und wir sind in ein Aquarium gegangen, die Anlage war schön eingerichtet, aber meiner Meinung nach hätten man nicht unbedingt rein gemusst :) Am Strand entlang sind wir dann zum Stadion gelaufen und wollten eigentlich hoch aufs Dach. Leider war das wegen des starken Windes geschlossen und wir waren etwas enttäuscht. Wir hatten aber noch die Handynummer, des einen Künstlers, vom Vortag, der uns noch einen Laden zeigen wollte. Also habe ich ihn angerufen und er ist dann auch direkt zu uns gekommen. Er hat uns erklärt, dass der Laden jetzt leider schon zu hat, wir aber trotzdem hinfahren können. Er wollte uns die etwas andere Seite von der Stadt zeigen und wir haben zugestimmt. Mit dem Minibus Taxi sind wir dann zu diesem Laden gefahren. Endlich bin ich richtig Minibus gefahren, das wollte ich die ganze Zeit schon, weil das meiner Meinung nach typisch südafrikanisch ist! Leider muss man dabei sehr gut aufpassen und Leute fragen, die sich damit auskennen! Der Laden war richtig schön und wir haben beschlossen am nächsten Tag, wenn er offen hat, noch dorthin zu fahren. Für um 10.00 Uhr haben wir uns dann dort verabredet. Leider hatten wir dann nicht mehr ganz so viel Zeit, da wir unseren Bus bekommen mussten. Aber noch genug, um ein paar Sachen zu kaufen. Alles dort war handgemacht und es war schwer, sich zu entscheiden. Dumi, so hieß der Junge, den wir kennengelernt hatten, hat auch gerade gearbeitet und eine Tasche gemacht. Er kommt aus dem Township und hat sich seine eigene Marke aufgebaut, was ich wirklich beeindruckend finde!! Dann war es auch schon Zeit für den Heimweg und ich war auch froh, die Kinder wieder zu sehen, also bin ich zum Abendessen direkt ins Haus und war dann auch total gerührt, als ich extra im Gebet erwähnt wurde. 
 Das wars erstmal von mir, ich weiß noch nicht, wann ich mich das nächste Mal melden kann. In Deutschland fangen jetzt die Weihnachtsmärkte an und hier müsste es jetzt bald mal warm werden, das ist verrückt :)
Liebe Grüße ♥